VOM KINDERGARTEN IN DIE SCHULE

 

Ein neues Projekt des Kindergartens Prägasse begleitet die Kinder zu einem sanften Übergang in die Volksschule!

 

Vorfreude und Neugier, aber auch Unsicherheit und Ängste können ein Kind vor dem Schuleintritt bewegen. Die Anforderungen mit denen ein Kind konfrontiert wird, beziehen sich nicht nur auf die Ablösung von der gewohnten Gruppe und den vertrauten Pädagoginnen, sondern es müssen auch Beziehungen in einem neuen Umfeld eingegangen werden. Innerhalb der Familien übernehmen Eltern wie Kinder eine neue Rolle.

Vom Kind wird verlangt, das Umfeld Schule in sein Leben zu integrieren. Sie müssen sich an eine neue Umgebung, eine andere Tagesstruktur und an den Wechsel des Lernumfeldes gewöhnen. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Veränderungen erwerben Kinder neue Verhaltensweisen, die es ihnen ermöglichen, die veränderten Ansprüche zu meistern und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Anzeichen für die positive Bewältigung dieser Herausforderungen sind eine vertrauensvolle Beziehung zur Lehrerin, Freundschaften in der Schule sowie ein positives Erleben der veränderten Beziehungen innerhalb der Familie.

In diesem Zusammenhang ist es mir gelungen, gemeinsam mit Herr Dir. Pfeiffer, ein Konzept zu erstellen, indem die Kinder die Möglichkeit haben, langsam und behutsam in die Welt der Schule hineinzuwachsen.

Ein Mal im Monat sind unsere „Angehenden Schulkinder“, in eine Unterrichtsstunde involviert, und beteiligen sich am Turnunterricht, bei der musikalischen Erziehung, sowie im Bereich der Kreativität. So wird den Kindern die Umgebung vertraut, ebenso wie der Ablauf eines Schultages. Durch diese übergreifende Phase lernt man sich besser kennen, eine Beziehung und Vertrautheit baut sich auf. Hemmungen, Unsicherheit und Ungewissheit werden abgebaut.

Den „Krönenden Abschluss“ dieses Projektes bildet unser „Schultaschenfest“, welches gemeinsam mit der Volksschule Gloggnitz gestaltet wird.

 

Unser Englischprojekt

Da englische Wörter im alltäglichen Sprachgebrauch immer häufiger zu finden sind, ist es bereits für Kinder von Vorteil mit dieser Sprache vertraut zu werden.

In unserer täglichen Arbeit mit den Kindern sind wir bemüht, die englische Sprache im Kindergartenalltag mit einfließen zu lassen.

Ziel ist es, nicht Vokabeln auswendig zu lernen, sondern Klangbilder der Sprache wahr zu nehmen. Die Kinder haben die Möglichkeit durch Lieder mit Bewegung, Reimen, Bilderbüchern oder didaktischen Spielen, immer wieder mit der englischen Sprache in Berührung zu kommen, und diese auf spielerische Art und Weise zu verinnerlichen.

Der Giraffentraum

Eine Wendung im Kindergarten Prägasse

 

Giraffentraum - was ist das?

Hierbei geht es mehr um Haltung, als um ein Projekt:

Die Kinder lernen zusammen mit der Baby-Giraffe die sogenannte "Giraffensprache" kennen. Dabei geht es darum, sich aufrichtig auszudrücken, indem sie genau beschreiben, was sie gesehen haben, über ihre Gefühle und Bedürfnisse zu reden, und schließlich konkrete Bitten zu äußern. Bei der Arbeit mit den Kindern vertieft das gesamte Kindergartenpersonal die Thematik im Hinblick auf Empathie und Perspektivenübernahme, Streitschlichtung und gelebte Demokratie im Kindergarten.

Giraffentraum ist ein Projekt, das auf der "Gewaltfreien Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg beruht. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, vor allem für Stress- und Krisensituationen. Die Fähigkeit zur Kommunikation und des sozialen Umgangs wird gefördert, und Möglichkeiten zur Konfliktfähigkeit werden vermittelt. Daneben zielt es darauf ab, Sprachkompetenzen und Einfühlungsvermögen zu entwickeln.

Das Projekt verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Das gesamte Kindergartenpersonal wurde im Rahmen einer Ausbildung trainiert, um mit den Grundzügen der "Gewaltfreien Kommunikation" vertraut zu werden. Die Umsetzung mit den Kindern erfolgt anhand eines vorgegebenen Leitfadens, den das Kindergartenteam eigenständig durchführt.

Ich bin gespannt, wohin uns die Giraffenreise noch führt!

(Quelle: www.giraffentraum.de )